Entschuldigung,


dass ich euch alle, die immer hier vorbei schauen nicht auf dem Laufenden halte.

Mir geht es gut – manchmal sogar sehr gut :-) Oder besser gesagt nur an manchen Tagen richtig mies.

Unsere Oman Reise ist dieses Mal ganz anders verlaufen ist als sonst – kein Zelt, sondern eher stationär in einem Hotel in Salalah. Dort verbrachten wir 10 Tage. Es war richtig schön und erholsam. Es hat uns beiden wirklich gut getan, auch wenn ich an manchen Tagen, das Zimmer nicht verlassen konnte, so hatte ich aber Blick aufs Strand und Meer :-)

Die Reise hat mir gut getan, ich kam gestärkt zurück – und habe mir vorgenommen mich nicht mehr zu hetzen. Druck aus der Sache rausnehmen dachte ich mir. Keine Ärzte, kein Krankenhaus – zumindest nicht in der nächsten Zeit. Die einzige Konsequenz die ich daraus gezogen habe, war den OP Termin abzusagen. Ich wollte mal das nächste CT abwarten (das war im Dezember 14)

Nicht alle waren meiner Meinung – der Arzt, der mich wieder operieren sollte, rief mich an und meinte es wäre nicht klug was ich da mache. Aber ich konnte nicht mehr – vor allem, da ich immer noch Schmerzen von der vorherigen OP hatte.

Das CT im Dezember zeigte keine Veränderungen zum CT vom September (bis auf die linke Lunge, die operiert wurde). Die Ärzte in Ulm meinten: Chemotherapie, und dann eventuell noch zwei Lungen OPs. Da sie der Meinung waren, dass in der linken Lunge noch nicht alles ausoperiert wurde.
Das waren keine guten Nachrichten. Aber es führte bei mir zu einer Trotzreaktion – wie bei einem Kleinkind – irgendwas sagte mir ständig, hör auf dich, es ist nicht mehr so schlimm. Dir geht es doch gut, du hast keine Schmerzen (bis auf die OP Narben), du magerst nicht ab und deine Lebenslust ist deutlich gestiegen.

Im Januar war ich dann wieder in Singapur – nicht mehr mit der Angst im Nacken, dass dieses das letzte Mal sein wird. Ich genoss die Sonne, das Essen (mal wieder seit längeren Zeit) und die tolle Atmosphäre.

Dann wieder ein Besuch in der Uniklinik – wieder ein anderer Arzt. Mit dem habe ich mich auch sehr gut verstanden und bekam auf alle meine Fragen Antworten mit den ich etwas anfangen konnte. Wir verständigten uns darauf, dass ich noch die weiteren 6 Wochen bis zum nächsten CT im März abwarte.
Jetzt ist März, das CT war vor ca. zwei Wochen – dann kamen noch mehrere Tage der Unsicherheit, da ich keine Ahnung hatte, was dabei rausgekommen ist. Bei der Besprechung des CTs stellte sich heraus, dass die Metastasen zwar weiterhin existieren, aber sie wachsen nicht mehr – es kommen auch keine neuen dazu. Die neue Empfehlung der Ärzte: keine Chemo, keine weitere OP. Und ich habe das Gefühl, dass es mir von einem Tag zum anderen (bis auf die manche Tage – s.o.) besser geht.

Ich grüße euch alle und bedanke mich für das Daumendrücken und die guten Gedanken.

 

es bleibt noch eine OP vor mir


hallo Ihr Lieben,
danke für eure Anteilnahme. Ja so ein Krebs ist recht fieses Tier – auch im Realenleben – da kann ich mich daran erinnern wie ich mal einen aus einem Fischernetzrest auf dem Strand gerettet habe und als Dank mir gleich ein Biss eingehandelt habe :-(
Inzwischen ist die Bauch OP vorbei – leider lief nicht alles glatt – die Wunde ist bis heute nicht zu, aber auf dem besten Wege dahin.
Eine Lungen OP habe ich auch schon hinter mir. Es wurden zwei Metastasen gefunden. Leider hat man den Verdacht, dass im rechten Lungenflügel, sich auch noch welche versteckt haben. So wartet noch eine OP auf mich. Das wird wohl in der zweiten Dezember Woche passieren.
Bis dahin heißt – erholen – Kräfte sammeln und positiv denken.
Da wird bestimmt ein Kurztripp nach Oman nur positiv darauf wirken.
Noch mal vielen Dank für Eure Wünsche, Daumendrücken und Verständniss wenn im Shop zurzeit nicht alles glatt läuft.

 

Was ist denn da los?


fragt sich bestimmt nicht nur eine Person? Blog verweist? Ewa ausgewandert oder was ist los? Wieso ist der Shop immer wieder zu? Wieso steht da etwas von Krankheit?

Ja mit dem Auswandern war fast richtig – aber das hat sich alle 4 Winde zerschlagen – und heute weiß ich nicht ein Mal ob das gut oder schlecht ist.

Im Sommer wurde bei mir ein bösartiger Darmtumor festgestellt – so wurde ich direkt von einer Routineuntersuchung zu einem Notfall und blieb auch gleich im Krankenhaus, damit weitere Untersuchungen gemacht werden können. Jetzt ist das böse Ding draußen und ich hoffe auch verfeuert!

Jetzt wartet das Krankenhaus wieder auf meinen Besuch, zu weiteren Untersuchungen und der nächsten OP.

Ich hoffe auf viele gedrückte Daumen und gute Gedanken.

 

USA


drei Wochen USA sind vorbei. Urlaubsbericht ist in Arbeit und kommt hier irgendwann rein.
Und was soll ich zu dem Urlaub sagen?
Meine Vorurteile wurden bestätigt – somit ist dieses kein Traumland für mich.

 

Kinderarbeit?!


NEIN – echte Fleißarbeit war das – Hunderte von Reihenmarkierer, den im Shop sind kaum welche zu finden.

 

hmmmm …..


gefällt es mir – oder gefällt es mir nicht? Oder sagt dieses Gesicht etwas anderes?

Und Oma schaue mal – ein paar Zentimeter länger hättest du den Pulli schon stricken können. Und ich brauche eine neue Hose! Ganz dringend – mein Bauch ist zu sehen!

Das alles habe ich aus dem Gesicht ausgelesen. Also jetzt noch schnell die letzten Socken für das neue Buch beschreiben, und wieder zu Nadel greifen. Der tolle Junge braucht neue Sachen ;-) Aber die Farbe steht ihm ausgezeichnet!

 

Fernstricken


was hat sie sich da wieder ausgedacht werden manche denken? Fernreisen – o.k. das kennt man – aber Fernstricken?!
Nichts einfacher als das, was macht so eine Oma, die ihren Enkel nur ab und zu sieht – sie strickt fern und hofft, dass der Pulli, Hose oder was auch immer der Mutter gefällt und dem Kind passt. Auch bei diesem Stück ist es so

die Ärmeln sind noch nicht vernäht – vielleicht sind sie zu lang oder zu kurz? Sobald ein Foto mit dem Inhalt vorliegt sehen wir ob der Pulli passt und gut aussieht.

Bei einem anderen ferngestricktem Teil – habe ich Glück gehabt.

 

Ein Wochenendgestrick


da das nächste Buchprojekt stricktechnisch abgeschlossen war, suchte ich nach einem neuen Futter für meine Stricknadeln.

Bei Ravelry fand ich den Dreambird und dachte mir – ja das wäre es. Also erst die Anleitung gekauft, dann in meinem nicht allzu kleinem Wollvorrat entsprechende Wolle ausgesucht und die Anleitung gelesen. Kein Wort verstanden! Linke Kante, rechte Kante, irgendwelche Schritte alles mehr als umständlich beschrieben. Hallo?! Kann ich den wirklich nicht stricken?

Also noch mal zu Ravelry, uff anderen geht es auch so – also (fast) alles in Ordnung. Nur wie komme ich zu dem Tuch? Bilder noch mal angeschaut – ja das ist die Lösung. Auf die ganzen Sicherheitsnadeln, die einen nur kirre machen und ganz unnötig sind verzichten und dann ganz normal stricken.

Wenn man das Muster verstanden hat, dann geht es fast von alleine. Es sind fast nur rechte Maschen zu stricken. Die verkürzten Reihen bewegen sich immer in fünferschritten sodass man gut alles nachzählen kann.

Da meine weißte Wolle (3 fädige Merino) bis auf den letzten Zentimeter aufgebraucht war ist das Tuch nicht all zu groß geworden.

Das ist aber auch gut so, denn mir gefallen auch die weißen Kanten um die Federn nicht – aus dem Grund werde ich das Muster verändern und versuchen ohne die Umrandung zu stricken.

 

Jetzt ist wirklich Frühling


Mensch hätte ich doch mit dem Bloggen eher angefangen – wenn das so eine tolle Wirkung auf das Wetter hat!

Als heute zum x-ten Mal der fest vereinbarte Termin für die Wollabholung geplatzt ist – ihr erinnert euch? Vor über einem Jahr habe ich mein Wollwickelgeschäft aufgegeben und bot meine Wolle an. Es hat sich auch recht schnell die eine und andere gefunden. Blöder weise habe ich wohl die Falsche ausgesucht! Denn die Wolle ist hier immer noch da und versperrt Platz. Na ja bei manchen Leuten passieren eben manche Ereignisse sehr plötzlich – wie z.B. eigene Geburtstage!

Ich – ein spontaner Mensch, sitze also das WE alleine im Haus, da die Bahn nicht so spontan ist in ihrer Preisgestaltung. Kann also schlecht von jetzt auf in halber Stunde Richtung Berlin fahren.
So bin ich in den Garten gegangen um diesen aus dem Winterschlaf zu holen. Aus dem Teich hörte ich quaken und dachte: JA! jetzt ist wirklich Frühling :-) Zwar ist noch nicht jeder Frosch mit Begleitung, aber ich habe schon sechs Stück gezählt – was Anna bestimmt sehr freuen wird.

Und die ersten Pfingstrosen schlagen jetzt auch schon aus :-)

 

Rufus` Lieblingshose


ich freue mich wie sonstwas, dass manche von den Sachen die ich gestrickt habe so gut bei meiner Tochter angekommen sind. Ist wohl nicht selbstverständlich, da ihr Geschmack eben nicht meiner ist ;-) so findet sie diese Decke sehr schön – gut sie ist es auch *lach*

Auch mit den Hosen (von den ich jetzt schon mehrere gestrickt habe) habe ich einen Volltreffer gelandet. Vor allem wenn diese aus der Angora/Merino gestrickt sind.

Wie man sieht ist der Kleine ein ganz schönes Bröckchen mit seinen zwei Monaten.

Auch diese Hose ist nach dem selben Muster gestrickt

aber hier paßt dem Kleinen die Wohlqualität nicht so sehr – die Sockenwolle (so schön sie auch ist) kratzt ein wenig – was die gute Laune etwas trübt.

Und vielen Dank für die ersten Blogkommentare – ich habe mich riesig gefreut!