Archive von März 2009

Crazy Zauberball


hat Hr. Schoppel zu Messe in Köln als Messeneuheit mitgebracht :-) und ich musste es sofort haben. Klar ich muss doch wissen, wie die Socken aus dieser Wolle werden.

Da meine Große sich schon immer Kniestrumpfe gewünscht hat, dachte ich mir, dass ist doch die Idee – aus dem Zauberball ihr welche zu stricken. Vor allem, da die Farbe „Flussbett“ wie für sie gemacht wurde!

crazy-zauber-socken

Gestrickt sind die Socken in toe-up. Anfang mit 10 M – dann Bumerangferse ohne Zwischenreihen aus dem anderen Knäuelende. Schaft mit 150 Runden. Gr. 39/40 – also für mich zu groß ;-) Rand elastisch abgekettet mit kleinen Pikots. Ganz Kniestrumpfe sind es nicht geworden – aber ich hatte nur ein Knäul und dafür sind sie doch recht lang – finde ich.

Bei beiden Socken gibt es keinen gleichen Rapport – man sieht den aber gleich an, dass beide ein Paar bilden :-) und das finde ich besonders schön!

Die neuen Crazy Zauberbälle wird es ab Montag Abend im Shop geben.

 

Sonntägliche Farbferkelei in Auszügen


den Anna und ich haben nicht nur Knäuele gefärbt sondern auch Färbeläppchen – diese gibt es dann aber irgendwann.

Erst die drei Knäuelchen

3knaeule

die beiden Äußeren sind schon zu Singels verarbeitet :-) Leider gabs dabei eine kleine Panne – da eigentlich der grün-gelb-brauner Socken Annas werden sollte – ist aber etwas zu groß geworden – nun gehört er Michi.

3knaeule-socken1

die rot-pink-orange-weißen Socken gehören mir, sobald ich diese verpaare ;-)

Beide Socken sind toe-up gestrickt und zwar die Fädchen die an den Socken hängen sind die Wollreste, welche übrig geblieben sind – also nicht übermässig viel.

Wir haben aus 200 g 3 Knäulchen gemacht – und wie man sieht die Menge reicht für ein Paar Socken aus.

 

Lilith


habe ich schon vor einer Woche kennengelernt. Kaum zu glauben, dass an so etwas Kleinem alles dran ist! Aber das ist auch gut so :-)
Hier ein recht schlechtes Foto von dieser Dame – da mein Bruder leider keinen Fotoapparat hatte – haben wir es mit Handy fotografiert

lilth

Wie man sieht – steht die Mutter eher auf Grün als auf Rot – vielleicht ist das der Grund weswegen die Decke keine Ahs und Ohs verursacht hat?
Ich bin nicht verbohrt und mein Wollvorrat gibt alles her *ggg* Und da ich selber Grün auch sehr mag habe ich auch gleich einen Pucksack in grün-blauen Resten begonnen. Dieser blieb gleich bei Lilith – die Fäden wollte Mutter selber vernähen so gut ist der angekommen :-)

Zu Hause habe ich dann noch zwei Paar Schuhchen gestrickt. Eins aus einem Rest Boboli von Wollmeise

lilith-boboli

das andere aus einem Rest Regia – dieses ist nach der Anleitung von Strickhasi gestrickt

lilith-regia

Das ganze habe ich dann schnell verpackt

lilith-brief

und in den Briefkasten gesteckt – ich hoffe die Post braucht nicht all zu lange, sonst passen die kleinen Dingchen nicht mehr ;-)

 

Eine Naht weniger oder ein toe-up Anfang


in SKL musste ich lesen, dass viele vor den langen Seitennähten bei den quer gestrickten Socken sich abschrecken lassen. Hier also ein Schnellkurs wie man eine Naht weglassen kann. Diese Art von Maschenaufnahme ist einfach und schnell und eignet sich sehr gut auch für toe-up Socken – da dabei auch keine Löcher entstehen

seitennaht

1. Die Hälfte von angegebenen Maschen aufschlingen (Sockenworkshop Seite 27).
z.B. bei Gr. 42/43 – 103 M statt wie angegeben 206 M. Hier stricke ich ein Babyschuh – deswegen habe ich nur 20 M aufgenommen.

2. Die Maschen auf das Seil der Nadel ziehen. Dazu die Nadel auf der die Maschen aufgenommen wurden rausziehen – die Maschen wandern nach hinten auf das Seil.

3. Die Arbeit so drehen, dass sich die Kante oben befindet, mit dem Arbeitsfaden, aus den Zwischenräumen neue Maschen herausstricken. Darauf achten, dass auf beiden Seiten die gleiche Maschenanzahl ist. Dazu muss zusätzlich aus der letzten Masche eine neue Masche herausgestrickt werden.

4. So sehen dann die Maschen aus, wenn sie von beiden Seiten der „Naht“ aufgenommen wurden.

Bei dieser Art von Anschlag für die quer gestrickten Socken beginnt man mit den linken Maschen.

Bitte sehr gut darauf achten, dass hier die eine Seite den Oberfuß die andere die Sohle bilden, was gut durch Maschenmarkierer gekennzeichnet werden kann. Die Spitze muss in diesem Fall nicht mehr gekennzeichnet werden – sie befindet sich an einem Ende der Reihe.

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Herrensocken und erster Buchsbaum


heute war es endlich so weit. Vor der Tür stand DPD-Bote gleich mit drei Paketen. In einem waren meine Herrensocken Bücher. Eigentlich habe ich sie schon gestern erwartet – aber ich habe mich auch heute über das Päckchen gefreut :-) Es ist immer wieder schön einen Karton mit eigenen Büchern auszupacken ,-)

herrensocken-buecher1

Und dann ist mir gestern der erste Buchsbaumsocken von der Nadel gesprungen. Die Wolle war im ersten Wollmeise-Abo. Die Färbung ist wunderschön. Gestrickt habe ich den Socken toe-up mit langem Zwickel und Bumerang-Fersenwand-Ferse und an dem Abschluß habe ich wiede etwas experimentiert ;-)

buchsbaum-01

Heute Abend habe ich dann den VHS-Kurs. Mal schauen wie das so wird – freuen tue ich mich jedenfalls schon sehr darauf!

 

Bayer im Kuhmist


heißen die Socken jetzt doch. Irgendwie sehr passend ;-) und gar nicht abwertend. Den das blau-weiße Muster steht für Bayern und das weiter untern eben für das Andere *lach*

Uns: mir als Strickerin und meinem Mann als Benutzer gefallen diese Socken ausgesprochen gut! Wenn ich wissen würde, dass ich diese Färbung noch mal hinkriege, dann würde ich damit in Serie gehen ;-)

Aber erst ein Bild:

bayer-im-kuhmist

und dann die Einzelheiten zu dem Socken:
- selbstgefärbte Wolle (ich glaube weiße Regia). Ein Knäuel mit doppeltem Faden gewickelt und dann im Knäuel gefärbt. Außen Braun – innen Blau. Alles was dazwischen rausgekommen ist hat sich so ergeben :-)
- Socken sind toe-up gestrickt. Mit 6 Maschen angefangen, da mein Mann sehr spitze Füße hat, weiter mit 64 M. Umgekehrte Herzchenferse (Sockenworkshop) und nach 80 Runden nach der Ferse noch mal 8 M gleichmässig zugenommen
- abgekettet habe ich durch verkreuztes Abstricken zweier Maschen (Sockenworkshop)
- gestrickt habe ich so lang wie die Wolle reichte – es sind ca. 120 Runden.
- von der Wolle ist nix mehr übrig geblieben!