Die Welt verändert sich …


… verdammt langsam! Wenn man bedenkt, dass dieses Lied genau 40 Jahre alt ist, dann ist das sehr schade.

Es ist ein Lied vom Czesław Niemen, der mich in meiner Jugend begleitet hat. Gestern machte mich meine Große auf eine Version von diesem Lied aufmerksam und dann wollte sie auch wissen ob es ein Volkslied ist ;-) So habe ich ihr den Text mal übersetzt und leider feststellen müssen, dass sich in den letzten 40 Jahren nichts geändert hat!Das Lied heißt im Original „Dziwny jest ten świat“  was ich als „Merkwürdig ist diese Welt“ überstetzt habe.

Merkwürdig ist diese Welt
wo immer noch
so viel Platz für so viel Böses ist.
und merkwürdig ist es auch,
dass sich schon seit so vielen Jahren
die Menschen gegenseitig missachten.
 
Merkwürdig ist diese Welt,
eine Welt von menschlichen Sachen,
man müsste sich schämen,
aber leider ist es oft so,
dass einer durch ein Wort
tötet wie durch ein Messer.

Aber es gibt mehr Leute mit gutem Willen Und ich glaube daran,
dass diese Welt Dank ihnen nicht verloren geht.
Nein! Nein! Nein!
Es ist die Zeit gekommen,
die höchste Zeit
den Hass in sich zu ersticken!

und noch mal an diese Stelle einen dicken dicken sehr dicken Dank an Anna und Sunsy die ich wegen dem Video den ganzen Tag gelöchert habe! Und vielen Dank meine liebe Tochter, dass du gestern so viel Geduld für deine Mutter aufgebracht hast! *küsschen*

 

4 Kommentare

  1. Liebe Ewa,

    ich habe mir erst die neue Version angehört und dann die alte, gut, dass du übersetzt hast ;) – ich kann leider kein Polnisch (und auch meine Tochter kann noch zu wenig, um mir helfen zu können).

    Ich denke, die Welt, das sind ja nicht nur wir Menschen. Die Welt ändert sich etwas schneller. Wenn ich bedenke, dass ich vor 40 Jahren nie im Traum damit gerechnet hätte, einmal einen Computer zu besitzen und mit Menschen aus aller Welt chatten zu können… Das ist schon eine enorme Veränderung und Bereicherung.

    Allerdings ändern wir Menschen uns wohl nie. Wir sind immer noch zu egoistisch. Wurde in der damaligen Sowjetunion nicht einmal versucht, den Kommunismus einzuführen? Wenn ich mich recht erinnere, war das Brot kostenlos zu bekommen. Plädiert wurde an die Menschen, nur soviel zu nehmen, wie sie tatsächlich brauchten. Und was kam dabei heraus? Jeder nahm so viel er tragen konnte und nach ganz kurzer Zeit gab es kein Brot mehr. Also ist jeder sich immer noch selbst der Nächste. Schlimm…

    Werden wir uns je ändern? – Ich hoffe…

    Liebe Grüße und vielen Dank für deinen Beitrag. Er stimmt nachdenklich.
    Sunsy

  2. ja du hast schon Recht – die Menschen verändern sich verdamt langsam, dafür verändern sie die Welt um so schneller.

  3. Liebe Ewa!
    Wir schenken uns diese Jahr nur Kleinigkeiten und weißt Du, was sich mein Mann gewünscht hat ( und auch bekommen wird)? 2 CDs von C.Niemen! Die hat er sich aus hunderten ausgesucht und eben sehr gefreut, als ich ihm deinen Beitrag gezeigt habe.
    Dir wünsche ich eine gute Reise, eine gute Zeit und alles Liebe.
    Viele Grüße von Uta aus Halle

  4. Hoppla,
    ich bin ganz von den Socken, dass irgendjemand Niemen kennt. Mein Mann hat einige Platten von ihm in den letzten Jahren aufgetrieben, (ich war damals glaube ich noch zu klein um ihn zu kennen), aber ich hätte nie gedacht, etwas von Niemen auf einem Strickblog zu finden.
    Aber ich mag deinen Blog ohnehin, nachdem ich gerade erst über ihn gestolpert bin!
    Liebe Grüße,
    Lucy

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